Geschichtliches


Taekwondo (auch Tae-Kwon-Do oder Taekwon-Do) selbst ist im Grunde so alt wie die Menschheit. War Taekwondo anfangs notwendig um sein Hab und Gut zu schützen oder sein Vaterland und seine Familie zu verteidigen, gehört es heute zu den wohl bekanntesten (Kampf)Sportarten der Welt und erfreut sich großer Beliebtheit. Um das Taekwondo verstehen zu können, sollte man sich auch mit dem geschichtlichen Hintergrund Koreas befassen:

Der Grundstein des ”modernen” Taekwondo wurde vorwiegend in den ersten Jahrhunderten nach Christus gelegt. Zu dieser Zeit war Korea in drei Königreiche aufgeteilt:

  • Silla
  • Baek Je und
  • Koguryo

Natürlich gab es unter diesen Ländern sowohl militärische als auch wirtschaftliche Spannungen. So wurde unter dem König Chin-Hun das Hwarang-Do gegründet und ausgearbeitet. Es handelte sich hierbei um eine „Jugendorganisation” von Kämpfern welche auch nach den Lehren des Zen ausgebildet wurden. Letztendlich wurden die drei Königreiche vereint und Kampfkünste wie das Soo-Bak und Taekyon wurden zum beliebten Massensport. Durch die japanische Besatzungsmacht (von 1910 bis 1945) wurde das Taekyon aber verboten.

Nach der Niederlage Japans wurde Taekyon nach und nach immer populärer. General Choi Hong Hi, der selber Taekyon und Karate ausübte, wurde damit beauftragt diese Kampfkunst neu auszuarbeiten. Ende 1954 hatte er diese Kampfkunst so weit verfeinert und verbessert, dass eine neue Kampfsportart entstanden war. Dieser seiner „Schöpfung” gab er am 11. April 1955 den Namen Taekwondo.